Tagebuch C-Wurf

8. Woche

Unser Ausflug zum Tierarzt war ein voller Erfolg ;-). Entwurmt sind die Mäuse nun und alle haben einen Chip erhalten. Nach anfänglicher Rebellion gegen die Transportboxen im Auto, haben die Welpis sich ihrem Schicksal ergeben und sind auf der Fahrt zum Tierarzt erst einmal eingeschlafen. In der Praxis waren dann alle hin und weg von dem süßen Haufen und vor allem die Tierärztin war voll des Lobes bezüglich der Gelassenheit der Kleinen: den Gesundheitscheck und auch die Implantation der Chips haben sie ohne mit der Wimper zu zucken über sich ergehen lassen – da ist man schon ein bisschen stolz als Hundemama :-).

Ansonsten gibt es zu verkünden, dass mindestens 4 der Kleinen schwimmen können. Der 1. „Ausflug“ zu unserem Schwimmteich endete für die Ungestümen unter ihnen mit einem unverhofften Schwimmexperiment. Die Bedachten haben den flachen Randbereich nicht verlassen und nur dort ihren Spaß gehabt.

Gestern beim 2. Besuch am Teich ist keiner mehr rein gehüpft – lesson learned- dafür haben sie aber umso ausgelassener im Bachlauf und in der Flachwasserzone gespielt.

Bekanntschaft mit Hühnern und Schafen stand diese Woche auch auf dem Programm.

7. Woche

Mit ihren nunmehr 7 Wochen sind unsere „Kleinen“ gar nicht mehr so klein und ihr Erkundungsradius wird täglich größer. Wie haben sie gejammert, als wir sie mit 4 1/2 Wochen kurz ins Freie gesetzt haben. Mittlerweile ist es für sie selbstverständlich, sich im Hof aufzuhalten, denn da gibt es ja schließlich viiiiel zu entdecken:

  • einen alten Traktorreifen, der mit allerhand Spielmaterial gefüllt ist und auf dem man prima rumblättern kann
  • ein flaches Wasserbad, sodass nicht immer der Trinknapf als Pool herhalten muss
  • ein Bällebad fürs Abtauchen der anderen Art
  • ein riesen Sandberg zum Buddeln
  • diverse Blumenbeete und Sträucher, in bzw. unter die man tolle Erdhöhlen graben kann
  • Gegenstände wie Gießkannen, Gummistiefel, Besenstiele, die super durch die Gegend getragen werden können und die natürlich einiges Interessanter sind als Hundespielzeug…

Erste mini-Gassirunden haben wir auch schon, zugegebener Maßen teilweise erfolgreich, absolviert. Es ist eine echte Herausforderung, bei dem Gewusel den Überblick zu be- und das Rudel zusammenzuhalten. Die Welpen haben ganz offensichtlich eine andere Vorstellung von unserer Gassirunde als ich: sie biegen in fremde Einfahrten ab, erkunden ausgiebig Holzstapel, die eigentlich nicht auf unserem Weg liegen, freunden sich unterwegs mit der Hündin des Nachbars an und beschließen dann selbstständig, dass der Ausflug jetzt doch lange genug war und traben nachhause.

Was ihre Ernährung angeht, haben die Welpen bisher unterschiedliche Lebensmittel kennengelernt und alles sehr gut vertragen. Alva, die gute Mutter, säugt die Welpen auch weiterhin mehrere Male am Tag und freut sich gleichermaßen über die Leckerbissen für die Kleinen, weil für sie selbstverständlich auch etwas abfällt und die Überreste sowieso für sie sind.

5. Woche

1 1/2 weitere Wochen sind seit dem letzten Eintrag vergangen und es ist einiges passiert:

Das Wichtigste zuerst: unsere Welpen wurden getauft. Wir alle rufen sie zwar immer noch „Babys, Babys!“ und die „Babys“ kommen wie verrückt zu uns gerannt, doch offiziell haben sie jetzt schöne und bedeutungsvolle isländische Namen (die original mit K beginnen), wir sie aber mit C schreiben und natürlich auch aussprechen werden . 

  • Cappí
  • Cjáni
  • Kalli
  • Carí
  • Cex
  • Caja
  • Calla
  • Cvika 

Natürlich dürfen die zukünftigen Besitzer bei der Namensvergabe auch noch ein Wörtchen mitreden :-).

4 Welpen (3 Rüden und 1 Hündin) sind mittlerweile vergeben und auch fest reserviert. Den ersten Besuch ihrer neuen Besitzer haben die kleinen Racker sehr gut mitgemacht und sich von ihrer besten Seite gezeigt.

In ihrer 6. Lebenswoche steht auch die erste Fahrt zum Tierarzt (genau genommen ist es die zweite Fahrt, weil sie ja an ihrem 1. Lebenslang ihre Mama zum post partum – check begleitet haben) an. Die Welpen werden zusammen mit Alva und Amilo allesamt entwurmt . Außerdem wird ihnen ein Registrierungschip am Schulterblatt eingesetzt, dessen Nummer dann auch in ihrem EU-Heimtierausweis zu finden ist.

4. Woche

Nachdem die Beinchen gar nicht mehr so wackelig sind, wird die Welt der Welpis zunehmend größer: alles wird erkundet, alles ist interessant und alles kann man deshalb mal genauer unter die Lupe nehmen bzw. zwischen die kleinen spitzen Milchzähne. Gras, Erde und Sand sind eigentlich doch toll und schmecken gar nicht so schlecht, auf getrockneten Hasenohren kann man super herum kauen, an allen möglichen Spielsachen lässt es sich prima zerren, ebenso wie am geduldigen großen Halbbruder Und was für eine Freude ist es, die kleinen Mäuse beim Spielen zu beobachten!

Einige Audienzen haben unsere Cs auch schon gehalten und sie sind ihren Besuchern freundlich, aufgeschlossen und kontaktfreudig begegnet – alles Eigenschaften, die sie u.a. in ihrem späteren Hundeleben auch auszeichnen sollen.

3. Woche

Sie werden sooo schnell groß: auf einmal geht alles ganz schnell. Kaum sind die Augen auf, wird auf dem Rumkrabbeln ein wackeliges Laufen auf den pummeligen Beinchen. Die Welpis reagieren auch viel eher auf Geräusche und Lichtreize. Das Schönste ist für uns ist, dass sie jetzt auch vermehrt Kontakt zu uns aufnehmen, sie zeigen sich interessiert und reagieren auf unsere Stimmen. Die 8 Geschwister entdecken sich auch langsam gegenseitig. Nachdem bisher hauptsächlich miteinander gekuschelt wurde und man nebeneinander eingeschlafen ist, haben die Welpis herausgefunden, dass man sich auch wunderbar übereinander kugeln und in Öhrchen und Schwanz beißen kann 🙂

Mit drei Wochen haben die Babys auch ihren ersten Ausflug ins Freie gemacht. Sie sollten ersten Outdoor-Eindrücke sammeln: Sonnenlicht, Gras und Sand unter den Pfoten und eine frische Brise um die Schnäuzchen. So ganz geheuer war das den kleinen Cs nicht und mit zunehmendem Gewinsel haben wir sie schnell wieder in ihre gute Stube gebracht. Aber aufgeschoben heißt nicht aufgehoben, denn die Devise für unser Mini – Rudel lautet: in der jetzigen Lebensphase möglichst viele Umweltreize kennenlernen um später entspannt durchs Hundeleben zu gehen.

Wie man sehen kann, gab’s Ende der dritten Lebenswoche auch die erste Beikost: 4 Tage lang leckere Bio-Ziegenmilch und dann – schlabber – Rinderhack: das war ein Fest für die Babys (langsam werden sie wirklich groß 😉 und die Freude über dieses neue Geschmackserlebnis war riesig.

2. Woche

Auch ihre zweite Lebenswoche haben die kleinen Cs zusammen mit ihrer Mama prima gemeistert. Alle haben weiterhin schön zugenommen und um ihren 10. Lebenstag herum ihre Äuglein geöffnet. Sie schlafen weiterhin sehr viel, trinken zwischendurch und robben durch ihre Wurfkiste auf der Suche nach dem gemütlichsten Platz zum Schlafen.

A propos Suche: Schöne Namen für die Hundekinder mit C zu finden, ist gar nicht so leicht. Weil die Spitze ja eine alte deutsche Rasse sind, finde ich englische Namen (von denen es ja mit C viele gibt) nicht so geeignet. Hunde namens Cora, Charlie, Coco oder Cleo gibt es ja schon zur Genüge und wir sind der Meinung, dass nordische Namen sehr gut zu unseren mini-Spitzen passen.

Am Ende der zweiten Woche haben die Welpchen auch ihre richtigen Welpenhalsbänder bekommen. Nachdem wir vorher weiches Geschenkband aus Stoff als Halsbänder verwendet haben, um sie unterscheiden zu können, sind es jetzt die unterschiedliche Farben der Halsbänder, die uns helfen die Babys zu unterscheiden.

1. Woche

Die erste Lebenswoche der Welpen ist vorbei und wir alle (Tiere und Menschen) haben sie gut überstanden. Ich mache mir immer viele Gedanken, die ersten Tage sind aber einfach auch wirklich immer sehr aufregend, viele Fragen und Gedanken kommen auf (wie wird von allen die Geburt verkraftet, hat Alva genug Milch, nehmen die Kleinen ordentlich zu, passt die Temperatur im Welpenzimmer…) und ich bin immer sehr erleichtert, wenn die ersten Tage gut über die Runde gehen.

Wie sich dann auch glücklicherweise herausstellte, waren meine Sorgen unbegründet und alles hat ganz toll geklappt. Alva erweist sich als sehr fürsorgliche und verantwortungsvolle Mutter, hat anscheinend genügend Milch für alle und weicht den Welpen in den ersten Tagen kaum von der Seite (sonst tut sie das immer bei mir :-). Wie die Gewichtstabelle der ersten Woche zeigt, haben auch alle Cs ordentlich an Gewicht zugelegt.

Die drei kleinsten und leichtesten Welpen dürfen 3x am Tag von den anderen abgesondert extra bei ihrer Mama trinken, sodass die größeren und kräftigeren Geschwister sie beim Säugen nicht abdrängen können. Diese Praxis hat sich wirklich bewährt und auch die Kleineren konnten ihr Gewicht deutlich steigern.

Für mich sind die ersten drei-vier Wochen was den pflegerischen Aufwand betrifft, eher entspannt. Neben dem täglichen Wiegen der Welpen und dem Auswechseln der Unterlagen in der Wurfkiste gibt es erst einmal nicht so viel zu tun. Mama Alva hält die Welpen sauber und versorgt sie mit ihrer nahrhaften Milch aufs Beste.

Wir sind jedenfalls alle super happy über unseren Familienzuwachs!