Tagebuch C-Wurf

4. Woche

Nachdem die Beinchen gar nicht mehr so wackelig sind, wird die Welt der Welpis zunehmend größer: alles wird erkundet, alles ist interessant und alles kann man deshalb mal genauer unter die Lupe nehmen bzw. zwischen die kleinen spitzen Milchzähne. Gras, Erde und Sand sind eigentlich doch toll und schmecken gar nicht so schlecht, auf getrockneten Hasenohren kann man super herum kauen, an allen möglichen Spielsachen lässt es sich prima zerren, ebenso wie am geduldigen großen Halbbruder Und was für eine Freude ist es, die kleinen Mäuse beim Spielen zu beobachten!

Einige Audienzen haben unsere Cs auch schon gehalten und sie sind ihren Besuchern freundlich, aufgeschlossen und kontaktfreudig begegnet – alles Eigenschaften, die sie u.a. in ihrem späteren Hundeleben auch auszeichnen sollen.

3. Woche

Sie werden sooo schnell groß: auf einmal geht alles ganz schnell. Kaum sind die Augen auf, wird auf dem Rumkrabbeln ein wackeliges Laufen auf den pummeligen Beinchen. Die Welpis reagieren auch viel eher auf Geräusche und Lichtreize. Das Schönste ist für uns ist, dass sie jetzt auch vermehrt Kontakt zu uns aufnehmen, sie zeigen sich interessiert und reagieren auf unsere Stimmen. Die 8 Geschwister entdecken sich auch langsam gegenseitig. Nachdem bisher hauptsächlich miteinander gekuschelt wurde und man nebeneinander eingeschlafen ist, haben die Welpis herausgefunden, dass man sich auch wunderbar übereinander kugeln und in Öhrchen und Schwanz beißen kann 🙂

Mit drei Wochen haben die Babys auch ihren ersten Ausflug ins Freie gemacht. Sie sollten ersten Outdoor-Eindrücke sammeln: Sonnenlicht, Gras und Sand unter den Pfoten und eine frische Brise um die Schnäuzchen. So ganz geheuer war das den kleinen Cs nicht und mit zunehmendem Gewinsel haben wir sie schnell wieder in ihre gute Stube gebracht. Aber aufgeschoben heißt nicht aufgehoben, denn die Devise für unser Mini – Rudel lautet: in der jetzigen Lebensphase möglichst viele Umweltreize kennenlernen um später entspannt durchs Hundeleben zu gehen.

Wie man sehen kann, gab’s Ende der dritten Lebenswoche auch die erste Beikost: 4 Tage lang leckere Bio-Ziegenmilch und dann – schlabber – Rinderhack: das war ein Fest für die Babys (langsam werden sie wirklich groß 😉 und die Freude über dieses neue Geschmackserlebnis war riesig.

2. Woche

Auch ihre zweite Lebenswoche haben die kleinen Cs zusammen mit ihrer Mama prima gemeistert. Alle haben weiterhin schön zugenommen und um ihren 10. Lebenstag herum ihre Äuglein geöffnet. Sie schlafen weiterhin sehr viel, trinken zwischendurch und robben durch ihre Wurfkiste auf der Suche nach dem gemütlichsten Platz zum Schlafen.

A propos Suche: Schöne Namen für die Hundekinder mit C zu finden, ist gar nicht so leicht. Weil die Spitze ja eine alte deutsche Rasse sind, finde ich englische Namen (von denen es ja mit C viele gibt) nicht so geeignet. Hunde namens Cora, Charlie, Coco oder Cleo gibt es ja schon zur Genüge und wir sind der Meinung, dass nordische Namen sehr gut zu unseren mini-Spitzen passen.

Am Ende der zweiten Woche haben die Welpchen auch ihre richtigen Welpenhalsbänder bekommen. Nachdem wir vorher weiches Geschenkband aus Stoff als Halsbänder verwendet haben, um sie unterscheiden zu können, sind es jetzt die unterschiedliche Farben der Halsbänder, die uns helfen die Babys zu unterscheiden.

1. Woche

Die erste Lebenswoche der Welpen ist vorbei und wir alle (Tiere und Menschen) haben sie gut überstanden. Ich mache mir immer viele Gedanken, die ersten Tage sind aber einfach auch wirklich immer sehr aufregend, viele Fragen und Gedanken kommen auf (wie wird von allen die Geburt verkraftet, hat Alva genug Milch, nehmen die Kleinen ordentlich zu, passt die Temperatur im Welpenzimmer…) und ich bin immer sehr erleichtert, wenn die ersten Tage gut über die Runde gehen.

Wie sich dann auch glücklicherweise herausstellte, waren meine Sorgen unbegründet und alles hat ganz toll geklappt. Alva erweist sich als sehr fürsorgliche und verantwortungsvolle Mutter, hat anscheinend genügend Milch für alle und weicht den Welpen in den ersten Tagen kaum von der Seite (sonst tut sie das immer bei mir :-). Wie die Gewichtstabelle der ersten Woche zeigt, haben auch alle Cs ordentlich an Gewicht zugelegt.

Die drei kleinsten und leichtesten Welpen dürfen 3x am Tag von den anderen abgesondert extra bei ihrer Mama trinken, sodass die größeren und kräftigeren Geschwister sie beim Säugen nicht abdrängen können. Diese Praxis hat sich wirklich bewährt und auch die Kleineren konnten ihr Gewicht deutlich steigern.

Für mich sind die ersten drei-vier Wochen was den pflegerischen Aufwand betrifft, eher entspannt. Neben dem täglichen Wiegen der Welpen und dem Auswechseln der Unterlagen in der Wurfkiste gibt es erst einmal nicht so viel zu tun. Mama Alva hält die Welpen sauber und versorgt sie mit ihrer nahrhaften Milch aufs Beste.

Wir sind jedenfalls alle super happy über unseren Familienzuwachs!